Nach unserer gestrigen Wanderung sind wir nach Teruel gefahren. Diesmal haben wir uns eine Unterkunft über Airbnb gesucht und ein Apartment gemietet in unmittelbarer Nähe der Innenstadt. Sogar mit Garage. Und sehr gut ausgestattet. Francisco, unser Vermieter, kam kurz nach unserer Ankunft und hat uns alles erklärt. Allerdings mit Übersetzung von Spanisch auf Englisch per Handy. Mit der Verständigung auf Englisch ist das hier in Spanien so eine Sache. Längst nicht alle, selbst in der Tourismus-Branche sprechen Englisch. Auch die Inhaber unseres Hotels in Albarracin waren des Englischen nicht mächtig. Ebenso in Cafés ist es nicht immer einfach. Auf Kreta war das komplett anders. Soweit zu diesem Thema.
Wir verabschieden uns heute von Albarracin und unserem Hotel Arabia. Wir fahren mit dem Auto etwa eine halbe Stunde in Richtung Südwesten nach Calomarde. Die Wanderung wird etwa 8 Kilometer lang sein, und sie beginnt kurz hinter dem Ortsausgang. Wir befinden uns auf etwa 1350 Meter Höhe. Heute morgen ist es mit 8° relativ kühl, aber die Sonne scheint.
Heute nehmen wir Abschied von Saragossa. Es ist eine sympathische Stadt. Nicht zu groß, noch einigermaßen überschaubar und es gibt viel anzuschauen. Wir haben nicht alles geschafft. Da der Kälteeinbruch, der sich gerade in Deutschland breit macht, auch noch Auswirkungen auf Spanien hat, was besonders den Norden und die Pyrenäen betrifft, haben wir beschlossen, erstmal gen Süden zu fahren. Unser erstes Ziel ist das Monasterio de Piedra in Nuvéalos, ein Kloster mit einem Naturpark drum herum. Es liegt 129 Kilometer südwestlich von Saragossa.
Heute beginnen wir unsere Besichtigungstour mit La Lonja de Zaragoza. Es war die alte Warenbörse von Saragossa. Damit die Händler einen eigenen Ort für ihre Geschäfte hatten und nicht länger die Kirchen zweckentfremdeten, wurde im 16. Jahrhundert dieser prächtige Renaissancebau für sie geschaffen.
Heute erkunden wir die katalanische Stadt Lleida. Ich war bereits 2010 für ein paar Tage in Lleida gewesen. Damals mit Ryanair für etwa 20€ oder so, und ich war auch für einen Tag mit dem Schnellzug in Barcelona.
Wie bereits erwähnt haben wir heute einen 125 cm³ Roller zur Verfügung. Das Ziel ist heute den höchsten Berg von Rhodos zu besteigen: den Attávyros mit 1216 Meter Höhe. Allerdings wollen wir ziemlich weit auf dem Schotterweg fahren und nur die letzten 240 Höhenmeter bewältigen.
Heute gibt es nicht viel zu berichten. Wir gehen an den Strand und chillen. So drückt man das jetzt wohl aus. Die Tagesmiete für die Liegen beträgt 5 Euro pro Liege. In der Hochsaison 10.
Heute fällt uns nichts Besseres ein, als die Akropolis von Ródos zu besuchen, an der wir bisher nur mit dem Bus vorbei gefahren sind. Dazu gehen wir von unserem Hotel auf eine Anhöhe, von der wir einen schönen Blick auf den Strand. unser Hotel (das Hochhaus links) und den Filérimos-Hügel haben, wo wir am Samstag waren (der langgestreckte Hügel in der Mitte).